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Journal 6-2015 Erfolgsgeschichte

Wenn man Elena Krumholz fragt, ob sie eine deutsche oder eine russische Geschäftsfrau ist, gerät sie kurz ins Grübeln. Denn die Unterscheidung fällt schwer, so sehr ist die gebürtige Russin in beiden Märkten verankert und in beiden Ländern gleichermaßen zuhause.  

 

Studiert hat sie Physik und Medizin in Ekaterinburg, im heutigen Russland. Als sie nach Deutschland kam, hat sie zunächst mehrere Jahre im Vertrieb von medizinischen und kosmetischen Produkten gearbeitet. 2011 hat sie sich mit dem NeoVital Institut für ästhetische Hautbehandlungen selbständig gemacht. Das Fachwissen und die Techniken, die sie dort anwendet, hat sie in internationalen Fortbildungen erworben. Auch ihre Kundschaft ist international, 70 Prozent haben russische Wurzeln. Das Geschäft in Deutschland läuft gut. Seit der Gründung der Praxis in Frankfurt konnten weitere Filialen in Hanau, Baden-Baden und Offenbach eröffnet werden. 

 

Im Juni 2013 hat Krumholz - zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Emma Witt - am Programm „Fit für des Russlandgeschäft“ in St. Petersburg teilgenommen. „Mein Ziel war es, Fachwissen auszutauschen und meine Geschäftstätigkeit in und mit Russland weiter zu entwickeln.“ Hier gibt es einen großen Markt für Schönheitsbehandlungen. Dieser ist zwar umkämpft, aber nicht jeder Anbieter ist seriös. Im Dschungel der Schönheitssalons vertrauen viele KundInnen auf Qualität aus Deutschland. „Trotzdem ist das kein Selbstläufer. Um sich zu etablieren, braucht man - gerade in Russland – die nötigen Beziehungen. Dabei hat mir das Programm sehr geholfen. Denn auf dieser Ebene kommt man als Privatperson an solche Kontakte nicht ran!“

 

Krumholz ist zufrieden mit dem Ergebnis ihres Aufenthalts. Keine zwei Jahre nach ihrer Teilnahme kann sie beachtliche Erfolge vorweisen.  Im Dezember 2014 hat sie eine Filiale im Moskauer Stadtzentrum eröffnet, eine gemeinsame Praxis mit einer Klinik für Dermatologie, ebenfalls in Moskau, ist in Gründung. Als nächster Standort ist Wladimir geplant. Dazu führt sie gerade Gespräche mit russischen Geschäftspartnern. Langfristig will sie NeoVital als Kette aufbauen und über Franchising wachsen. 

In Folge des Programms hat sie einen weiteren Geschäftszweig entwickelt, die NeoVital Akademie. Einmal im Monat fliegt Krumholz nach Moskau und gibt 2-3 Seminare vor rund 100 Ärzten, in enger Zusammenarbeit mit einem Fachzentrum für ästhetische Medizin. Weitere Kurse bietet sie in Wladimir und Mineralnye Wody an. Außerdem lädt sie jeden Monat Ärzte zu einer einwöchigen Fortbildung nach Deutschland ein und schult sie in modernen Techniken der ästhetischen Hautbehandlung und in der Anwendung deutscher und europäischer Produkte. Die Kurse schließen mit einem deutschen Zertifikat ab. Auch einige Ärzte des 2014 neu entstandenen „German Medical Center“ in St. Petersburg haben sich bei der hessischen Geschäftsfrau qualifiziert. 

 

Obwohl ihre Dienstleistungen und Produkte nicht den Sanktionen unterworfen sind, wirkt sich die gesamtwirtschaftliche Situation in Russland doch auf ihr Geschäft aus. „Anfangs waren meine Seminare überbelegt. Seit der Krise melden sich weniger Teilnehmer an“, bemerkt Krumholz. Auch an ihrem Standort in Baden-Baden, der „russischsten Stadt Deutschlands“, hat sie Einbußen zu verzeichnen: „Viele Kunden verkaufen ihre Wohnungen und bleiben weg“.

Trotzdem bleibt Russland einer der Hauptmärkte für die Geschäftsfrau aus Hessen, die im September 2015 auch Filialen in Zürich und Shanghai eröffnen wird. „Durch das Programm habe ich mich in Russland breit aufgestellt, die Filialen, die Akademie, der Vertrieb der Produkte. Und der Markt ist da!

Quelle:http://www.managerprogramm.de/flippingbook/journal/2015-6/de/files/mobile/index.html#53